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Das größte Kriegsverbrechen seit 1945?



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Das größte Kriegsverbrechen seit 1945?

Gegen die Verharmlosung der Vertreibungsopfer!


Seit 1995 geisterte das Wort vom „größten Kriegsverbrechen in Europa seit 1945“ durch die Medien. Gemeint ist das durch General Mladić angeordnete Massaker im bosnischen Srebrenica mit seinen 8000 Opfern. Mit dieser unreflektierten Floskel, die ständig wiederholt wird und auch nach der Auslieferung von Ratko Mladić beim Gerichtshof im Haag zu hören ist, werden aber Nach-Kriegsverbrechen verharmlost, die nach dem 8. Mai 1945 weitaus mehr Opfer forderten als Srebenica. Da sind zu nennen die brutalen Schlächtereien von Angehörigen der Tito-Partisanen bzw. der Jugoslawischen Volksarmee, die Zehntausende der von den Briten nach Kriegsende ausgelieferten Kroaten, Slowenen, aber auch Serben und Montenegriner ermordeten. Unter dem Titel „Tragödie von Bleiburg“ sind diese Massaker bekannt, weil in Kärnten bei der Ortschaft Bleiberg diese vor den Kommunisten geflohenen Opfer bis zur Auslieferung durch die Engländer interniert waren. Die Zahl der damals von den Tito-Partisanen Ermordeten schwankt von mindestens 45 000 bis zu 200 000. Mit Recht haben John Prcela und Stanko Guidescu ihr Buch darüber „Operation Slaughterhouse“ genannt. Die meisten Opfer wurden gleich hinter der Grenze in Slowenien abgeschlachtet. Slowenien, das heute EU-Mitglied ist, ist voller Massengräber gleich den Killing-Fields in Kambodscha. In Thesen (slow. Tezno), einem Vorort von Marburg an der Drau, liegen in ehemaligen Panzergräben 15 000 Opfer. Als dort 1999 ein Autobahnkreuz gebaut wurde, fand man bei den Bauarbeiten 1179 Leichen. Der Laibacher Historiker Mitja Ferenz, Sohn eines Partisanen, geht von 15 000 bis 20 000 Toten aus, denn weitere Ausgrabungen wurden nicht vorgenommen. Tausende von Opfern liegen bei Tüchern in der Nähe von Cilli, bei Sterntal und Pettau. Im Gottscheer Hornwald sind weitere 20 000 Tote verscharrt, darunter nicht nur Ustaschas und kroatische Domobranzen, sondern auch Angehörige der slowenischen Heimwehr, deutsche Kriegsgefangene sowie serbische und montenegrinische Opfer, die auf deutscher Seite waren.
Wenn man die Zahlen von über 200 000 getöteten Sudetendeutschen kennt, fragt man sich ebenfalls mit Recht, wie gedankenlos (weil ohne Geschichtsbewusstsein!) oder bewusst Srebrenica als größtes Kriegsverbrechen seit 1945 bezeichnet werden kann. Die Zahl der sudetendeutschen Opfer nach dem 8. Mai 1945 übertrifft alle Zahlen der Getöteten im Krieg der Jugoslawischen Volksarmee und ihre Mithelfer aus den Reihen der serbischen Freischärler seit 1991. Auch die Zahl von drei Millionen vertriebener Sudetendeutscher übersteigt die Zahl der auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien vertriebenen Menschen. Wenn heute Ratko Mladić wegen Völkermord angeklagt ist, so muss daran erinnert werden, dass der renommierte Völkerrechtler Felix Ermacora die Verbrechen an den Sudetendeutschen als Völkermord einstufte.
Tschechische Politiker begrüßten die Ergreifung von Karadžić und Mladić. Dass Nachkriegsverbrechen in Böhmen und Mähren an Deutschen nicht nur nicht verfolgt werden, sondern als richtig angesehen werden, ist ein Armutszeugnis für die angebliche Wertegemeinschaft, als die sich die EU ausgibt. Dass auch die in  Prag 1945 und 1946 erlassenen Gesetze, welche solches Unrecht möglich machten, nach dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik mehrfach bestätigt wurden, ist ein Skandal.
Rudolf Grulich, studierte 1967/68 zwei Semester katholische Theologie in Agram / Zagreb.

VERBAND DER VOLKSDEUTSCHEN LANDSMANNSCHAFTEN

Bundesverband
Haus der Heimat: Steingasse 25, A-1030 Wien
Telefon: 01 / 718 59 05 - Fax: 01 / 718 59 05-20

www.vloe.at                Email: sekretariat@vloe.at


Mitglieder:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft DAG

Bundesverband der Siebenbürger Sachsen

Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich

Gottscheer Landsmannschaft in Klagenfurt


Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen in Österreich 

Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich

Österreichischer Heimatbund Beskidenland

Verband der Banater Schwaben Österreichs


  

Wien, am 22. Juni 2011


Donauschwaben verurteilen grünen Tito-Eklat im österreichischen Parlament

Reimann: „Massenmörder zu huldigen, ist Beleidigung für die Opfer“
Grün-Abgeordneter Harald Walser verteidigt kritiklos die Verbrechen von Marschall Tito auf österreichischem Boden von 1945 und ignoriert den Völkermord Titos an den Donauschwaben. Die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG) ist empört und fordert Walser auf, sich bei den Opfern für diese unqualifizierten und menschenverachtenden Worte zu entschuldigen.
Den Anlass zu den grünen Tito-Lobhudeleien gab eine Forderung von Nationalratsabgeordnetem (AbgzNR) Rainer Widmann, Vertriebenensprecher vom Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), vom Feber 2011 an Bundespräsident Heinz Fischer, Tito den 1956 verliehenen höchsten Orden der Republik Österreich posthum abzuerkennen. Widmann wies auf die Verbrechen Titos an den Donauschwaben hin, die 1945 enteignet und vertrieben worden waren. Mindestens 50.000 Angehörige dieser altösterreichischen deutschen Volksgruppe kamen in den Tito-Lagern ums Leben. Widmann: „Es ist völlig inakzeptabel, dass ein Kriegsverbrecher nach wie vor Träger des höchsten Ordens der Republik ist.“ Zuvor hatte die DAG in einem Schreiben an Fischer eine Aberkennung dieser Auszeichnung an Tito gefordert.
Letzte Woche kam diese Angelegenheit schließlich  ins österreichische Parlament. Es war der grüne Bildungssprecher Walser, der, selbst Historiker, die Verbrechen Titos mit dem Hinweis auf die Befreiung Österreichs von der NS-Herrschaft würdigte: „Ich weiß überhaupt nicht und kenne überhaupt keinen Grund, warum man diesen Beitrag herabwürdigen soll. Und gerade Marschall Tito hat in diesem Punkt also sehr, sehr große Verdienste, aber wie gesagt, auch die Verbrechen sind klar.“
Die Relativierung der Tito-Verbrechen im österreichischen Parlament durch Walser sorgte für heftige Kritik bei den Freiheitlichen (FPÖ) und beim BZÖ. „Die Grünen haben in der heutigen Nationalratssitzung einmal mehr ihre unappetitliche Haltung gegenüber kommunistischen Verbrechensregimen unter Beweis gestellt", zeigte sich FPÖ-Vertriebenensprecherin und Abgeordnete zum Nationalrat,  Anneliese Kitzmüller von der Wortwahl Walsers angeekelt. „Der Kampf gegen Diktaturen rechtfertigt niemals Massenmord, Vergewaltigung und Vertreibung unschuldiger Frauen und Kinder“, stellte der FPÖ-Abgeordnete Walter Rosenkranz im Plenum klar. Nicht weniger empört zeigte sich auch BZÖ-Abgeordneter Stefan Petzner: „Dass ein Abgeordneter des Hohen Hauses wie Walser diese Verbrechen und Gräueltaten lobt und einem kommunistischen Diktator huldigt, ist inakzeptabel und eine Verhöhnung der Opfer und ihrer Familien."
DAG -Vorsitzender Rudolf Reimann erinnert Walser an die grausamen Verbrechen des Tito-Regimes an der altösterreichischen deutschen Volksgruppe im ehemaligen Jugoslawien ab dem Herbst 1944: „Wer einen Verbrecher, der den Genozid an den Donauschwaben zu verantworten hat, derart kritiklos im Hohen Haus würdigt, sollte den Anstand haben, sich zumindest im Namen der Opfer zu entschuldigen“, erklärt Reimann abschließend.
Wien, am 22. Juni 2011/GE

Flucht und Vertreibung. Das Schicksal der Sudetendeutschen“



Utl.: Die Darstellung eines dunklen Kapitels in der europäischen Geschichte / neue DVD

Die Produktionsfirma alpha TV unter Leitung von Chefred.i.R. Walter Raming gestaltete im Auftrag des NÖ Medienzentrums und des Bildungsmedienzentrums des Landes OÖ den Film „Flucht und Vertreibung. Das Schicksal der Sudetendeutschen“. Zielgruppen sind Schüler und interessierte Erwachsene, die diese DVD erwerben können. Leider sind Flucht und Vertreibung kein historisches Thema, sondern noch immer traurige Realität. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden ca. 14 Millionen Deutsche aus ihren angestammten Heimatgebieten vertrieben, etwa drei Millionen – vor allem alte Menschen, Frauen und Kinder – überlebten diese Katastrophe nicht. Eine Volksgruppe, 3,2 Millionen Sudetendeutsche, sowie die Karpatendeutschen und Ungarn mussten 1945/46 ihre seit 700 Jahren bewohnten Gebiete in der Tschechoslowakei verlassen: sie wurden enteignet, vertrieben und in Viehwaggons gepfercht nach Deutschland und Österreich ausgesiedelt. Dabei fanden geschätzte 241.000 den Tod. Die rechtliche Grundlage für die Vertreibung bildeten die bis heute in der Tschechischen Republik gültigen „Beneš – Dekrete“.


Die DVD zeigt in zwei Teilen (ein Teil dauert 11 Minuten) kurz und übersichtlich im Besonderen die Geschichte der Sudetendeutschen bis zu ihrer Enteignung und Vertreibung 1945/46.
Der erste Teil umfasst den Zeitraum vom Mittelalter bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918. Von 1526 bis 1918 regieren die Habsburger das Land. Die Österreichisch- Ungarische Monarchie zerfällt nach Kriegsende in Nationalstaaten. Durch den Vertrag von Saint Germain vom September 1919 verbleiben 3,2 Millionen Österreicher – die Sudetendeutschen – im neu gegründeten tschechoslowakischen Staat.
Der zweite Teil der Dokumentation umfasst die Zeit von 1919 bis zur Vertreibung und behandelt die einschneidenden Ereignisse für die sudetendeutsche Bevölkerung in der Tschechoslowakei. Zuletzt wird illustriert, wo die Vertriebenen gestrandet sind: Die meisten gelangten nach West - und Mitteldeutschland, 180.000 fanden in Österreich eine neue Heimat.

Die DVD „Flucht und Vertreibung. Das Schicksal der Sudetendeutschen“ soll nicht nur dazu beitragen, das Geschichtsbewusstsein der heranwachsenden Jugend zu schärfen, sondern ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte behandeln. Der Inhalt der DVD ist als Erinnerung und Würdigung der betroffenen Sudetendeutschen, Karpatendeutschen und Ungarn gedacht, die Opfer von Verbrechen ideologisch und politisch fanatisierter Menschen geworden sind, indem sie entrechtet, enteignet und aus ihrer angestammten Heimat in Böhmen, Mähren und Österreichisch-Schlesien und der Slowakei vertrieben wurden oder sogar mit ihrem Leben bezahlen mussten.


Die DVD kann um € 15.- (inkl. MwSt., exkl. Verpackung und Versand) über folgende Adresse bestellt werden:

Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), Steingasse 25, A-1030 Wien,

Tel.: 0043(0)1/718 5919; Fax: 0043(0)1/718 59 23; e-mail: office@sudeten.at
Wien, am 21. Juni 2011/GE
200. Geburtstag des heiligen Johann Nepomuk Neumann wurde in seiner Geburtsstadt Prachatitz gefeiert
Im südböhmischen Prachatitz / Prachatice wurde am vergangenen Wochenende der 200. Geburtstag des dort gebürtigen heiligen Johann Nepomuk Neumann gefeiert. Am Gottesdienst - der als deutsch-tschechische Wallfahrt ausgeschrieben war - der am Samstagmorgen auf dem Hauptplatz der Stadt zelebriert wurde, nahmen unter anderem Kardinal Miloslav Vlk, der Prager Erzbischof Dominik Duka und der Bischof von Phialdelphia, Kardinal Justin Francis Rigali, teil.
Von deutscher Seite war der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Vertriebenen, der Erfurter Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, der Visitator der Sudetendeutschen, Msgr. Karl Wuchterl mit starken Abordnungen der Böhmerwäldler und der Ackermanngemeinde mit Prof. Dr. Albert-Peter Rethmann, Msgr. Anton Otte und Dekan Siegfried Weber, Vorsitzender von Glaube und Heimat, gekommen. Das Tschechische Fernsehen übertrug die Feierlichkeiten live.
Johann Nepomuk Neumann wurde 1811 in Prachatitz geboren und starb 1860 in Philadelphia. 1836 ging Neumann in die Vereinigten Staaten und betreute die Eingewanderten im Gebiet der Niagarafälle als Seelsorger. 1852 wurde er, der 1840 dem Redemptoristenorden beigetreten war, vom Papst zum Bischof von Philadelphia ernannt. Als Oberhirte bemühte er sich persönlich um die Unterrichtung der Kinder, um Krankenpflege und karitative Betreuung der Armen, erbaute 73 Kirchen mit Schulen, die Bischofskirche und ein Priesterseminar. Er ist der Schöpfer des katholischen Schulwesens in den USA. Der fromme Priester, der sich im Dienst für andere verzehrte, war den Strapazen seines aufreibenden Lebens nicht gewachsen und starb zu früh für alle, die auf seine Hilfe angewiesen waren. 1977 wurde Bischof Neumann im Beisein vieler sudetendeutscher und amerikanischer Pilger als zweiter Amerikaner in Rom heiliggesprochen. Auf dem Dreisesselberg / Südböhmen / Mühlviertel steht die Bischof-Neumann-Kapelle.
Wien, am 21. Juni 2011/GE

Buchbesprechung



Maria Schulze-Kroiher

Neues Buch: „Es ist so tröstlich, wenn die Bäume sprechen“
Geschichte ist nie nur eine Aneinanderreihung von Ereignissen.

Sie ist immer auch Schicksal von Menschen.

Geschichte, erzählt von Menschen, die sie am eigenen Leib erlebt, für Menschen, denen sie wünschen, dass sie solches nie erleben!
Es ist so tröstlich, wenn die Bäume sprechen

Frühling und Sommer habe ich bereits dort erlebt, seitdem das tschechische Sperrgebiet nahe der österreichischen Grenze wieder für Besucher geöffnet ist. Man kann ja jetzt wieder hinfahren in die Heimat. Besser gesagt, was davon übriggeblieben ist.

Aber den Herbst, den werde ich nach sechsundvierzig Jahren zum ersten Male wieder dort erleben! Wahrscheinlich wird es schon recht frisch sein, daheim, und sicher wird der böhmische Wind mir ganz schön kalt um die Ohren pfeifen.

Ob die Moosbeeren schon reif sind ?

Oh, ich werde sicher viel vermissen: Die „Erdäpfelgräber“ zum Beispiel, die gefüllten Säcke, in Reih und Glied aufgereiht, und den würzigen Rauch der Kartoffelfeuer.

Vergebens werde ich nach den Bäuerinnen Ausschau halten, die stolz ihr Kraut „wegtun“. Die Ochsengespanne, die bei einbrechender Dämmerung ächzend über ausgefahrene Wege heimwärts rumpeln, werde ich vermissen, den Hütbuben, dem die Kühe heimlich auf Nachbars frischen Kleeacker durchgegangen sind, derweil er, Zeit und Kühe vergessend, in einer Haselnußstaude hängt und die letzten braunen Nüsse herunterangelt. Fatale Sache für Hütbub und Rind. Nicht selten musste eine geblähte Kuh notgeschlachtet werden was den Besitzer manchmal in große Bedrängnis brachte. Fatal auch für den Hütbuben, den in so einem Fall eine saftige Tracht Prügel und harte Schelte erwarteten.

Ich werde die vertraute Geborgenheit meines Elternhauses vermissen, in dem es um diese Zeit immer so gut nach Äpfeln und Rotbühelbirnen roch. Die aufgehängten Zwiebelzöpfe und die randvollen Honiggläser. Die Nachbarn und Freunde und meine Verwandten werden mir ebenso fehlen wie der Rauch, der kerzengerade aus den Schornsteinen ihrer Häuser aufsteigt. Ich werde den Takt der Dreschflegel vermissen, den Hammerschlag des Schmiedes, das Blöken der Rinder, das Meckern der Geißen, das Bellen der Hunde, das Gackern der Hühner, das Lärmen der Kinder, das Gebetläuten – eben die ganze vertraute Melodie eines lebendigen Dorfes.

Ich werde keine Gräber finden auf dem Friedhof, geschmückt mit den letzten Astern aus den Gärten. Statt dessen werde ich wohl wieder den nun schon gewohnten Kampf gegen Brennesseln und Dorngestrüpp führen müssen und hin und wieder werden meine Füße gegen etwas stoßen, das einmal ein Grabstein gewesen...

All das weiß ich, aber ich werde trotzdem hinfahren, kann es kaum erwarten, denn es ist immer noch meine Heimat, wird es auch immer bleiben.

Ich werde Bäume finden, in deren Schatten ich als Kind gespielt, und wenn ich Glück habe, werde ich am Abend den Vollmond sehen. Er wird seine Bahn ziehen wie damals. Er wird sich nicht darum kümmern, was Haß, blinde Zerstörungswut und sinnlose politische Entscheidungen aus einem lebendigen Dorf gemacht, und er wird sich auch nicht darum kümmern, daß es immer noch an vielen Orten der Erde Menschen und Dörfer gibt, denen gerade in diesem Augenblick das gleiche Unrecht geschieht. Er wird seinen Glanz um Disteln und Dornen weben und die trostlose Einöde für einen Augenblick lang in ein Märchenland verwandeln. Und wenn die ersten Schneeflocken fallen und ein weiches, weißes Tuch über das Land breiten werden, wird vielleicht ein wenig Hoffnung in mir aufkeimen, daß dies alles eines Tages doch aufhören könnte.


158 Seiten, bebildert, ISBN 978-3-00-034575-3

9,50 Euro plus Postversand. SL-Bezirk Unterfranken, Alfred Kipplinger, D-63834 Sulzbach/Main, Margarethenstraße 2, E-Mail: kipplinger@t-online.de



Wien / Augsburg, am 20. Juni 2011/GE
Sudetendeutscher Kulturpreis für Darstellende und Ausübende Kunst an Franziska Weisz

Utl.: Medienwissenschaftlerin und Schauspielerin
Ihr Großvater ist Sudetendeutscher aus der kleinen Gemeinde Dorfteschen/Kreis Troppau, in dem Kinofilm „Habermann“ spielt sie Martha, die deutsche Ehefrau des tschechischen Gutsverwalters Jan Březina, und beim 62. Sudetendeutschen Tag in Augsburg erhielt sie den Kulturpreis für darstellende und ausübende Kunst: die Schauspielerin Franziska Weisz.
Geboren am 4. Mai 1980 im niederösterreichischen Mödling bei Wien, besuchte sie das Bundesrealgymnasium im nahen Perchtoldsdorf. Um das Jahr zwischen Matura und dem Studium in England zu überbrücken, studierte sie Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien. In England begann sie ein Studium der Fachrichtung „International Relations and Media“ (Internationale Beziehungen und Medien), zunächst an der De Montfort University in Leicester und später am King‘s College in London, wo sie ihre Studien mit dem Titel „Master of Arts“ abschloss. Zur Zeit lebt Franziska Weisz in Berlin.
Bereits zwischen ihren beiden Universitätsaufenthalten wurde sie eher zufällig von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl entdeckt, der ihr eine Filmrolle anvertraute. Seit der Hauptrolle in dem Kinofilm „Hotel“ (2005) unmittelbar nach Vollendung des Studiums konzentriert sie sich ganz auf ihre Karriere als Film- und Fernsehschauspielerin.
Die außerordentlich wandelbare Mimin begeisterte besonders in charakterstarken Rollen wie im Fernsehspiel „Die Geschworene“ (2009) an der Seite von Christiane Hörbiger, in „Das Vaterspiel“ (2009) von Michael Glawogger neben Ulrich Tukur sowie ganz besonders in Benjamin Heisenbergs hochgelobtem Drama „Der Räuber“ (2010), in dem Franziska Weisz die weibliche Hauptrolle neben Andreas Lust spielt und der im vergangenen Jahr im Berlinale-Wettbewerb lief. Ihre jüngste Produktion ist der Film „Der Chinese“ (2010) unter der Regie von Peter Keglevich neben Susanne von Borsody und Michael Nyqvist. Im Unterschied zu ihrer Präsenz im Kino und im Fernsehen ist sie auf der Bühne eher selten – etwa bei den Sommerspielen in Perchtoldsdorf in der Komödie „Tartuffe“ von Moliere unter der Regie von Michael Sturminger – zu sehen.
Franziska Weisz wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa als „Beste jugendliche Schauspielerin in einem Fernsehfilm“ („In Liebe vereint“) im Jahr 2004, als „Shooting Star des europäischen Films“ bei der Berlinale im Jahr 2005, mit dem Franz-Hofer-Preis des Filmhauses Saarbrücken im Jahr 2008 sowie dem „Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt einer österreichischen Schauspielerin in einem Film“ („Der Räuber“).
Mit dem 2009 in deutschtschechisch-österreichischer Gemeinschaftsproduktion gedrehten Kinofilm „Habermann“ unter Regie von Juraj Herz wurde sie besonders dem speziell an der sudetendeutschen Frage interessierten Publikum bekannt. Zu der Rolle der Martha Březina in diesem Film war Franziska Weisz gekommen, weil sie dem renommierten tschechischen Filmproduzenten Karel Dirka einmal die Geschichte ihrer aus dem Sudetenland und aus Wien stammenden Großeltern erzählt hatte.
„Und irgendwann kam er und sagte: ‚Du wirst es nicht glauben, aber ich habe hier genau so eine Geschichte als Drehbuch.‘ Und dann nahm das alles seinen Lauf. Man hat tatsachlich an mich gedacht, weil ich mal den Wunsch geäußert hatte: Diesen Stoff muss man doch endlich mal verfilmen“, so Franziska Weisz in einem Interview mit der Sudetendeutschen Zeitung (Folge 48/2010).
Der erfahrene Regisseur Juraj Herz habe gezögert, der jungen Schauspielerin diese für sie relativ kleine Rolle anzuvertrauen. Im Presseheft zu „Habermann“ wird Herz zitiert: „Ich fragte sie: ‚Warum willst Du unbedingt diese Figur spielen?‘ Und sie antwortete: ‚Meine Vorfahren sind von dort.‘ Da ich sofort verstand, was sie meinte, habe ich mich bemüht, ihren eigentlich noch winzigeren Part im Rahmen des Möglichen noch etwas zu vergrößern. Denn ich finde Franziska Weisz einfach großartig.“
Als Franziska Weisz das erste Mal das Drehbuch las, erinnerte sie sich an viele – längst vergessene – Erzählungen ihrer Großmutter und entdeckte auch viele Parallelen zwischen dem Inhalt des geplanten Films und dem Leben und dem Schicksal ihrer Großmutter. So identifizierte sie sich zunehmend nicht nur mit ihrer Rolle, sondern insbesondere mit ihrer Abstammung als Sudetendeutsche.
„Jedesmal, wenn ich mit Menschen spreche – der Kreis kann noch so klein sein –, ist jemand da, der sagt: ‚Ich hab‘ auch sudetendeutschen Hintergrund.‘ Unfassbar! Auch darum ist es wichtig, über die eigenen Wurzeln Bescheid zu wissen. Klar ist: Der Geschichtsunterricht versagt da hochgradig. Bei uns wurde der Brünner Todesmarsch genau in einem Nebensatz erwähnt. Junge Menschen verstehen die Alten oft nicht – aber wie auch, wenn sie deren Geschichte nicht kennen...“

Ute Reichert-Flögel

Quelle: Sudetendeutsche Zeitung, München, Folge 23, 10.06.2011

Wien, am 20. Juni 2011/GE


Elsinger: SÜDMÄHRERTAGE an der Grenze – hüben und drüben
Seit 50 Jahren kommen die heimatvertriebenen Südmährer in die Grenzlandgemeinden, darunter auch viele Reisebusse aus Deutschland und Landsleute aus aller Welt. Nach dem Kreuzbergdenkmal 1963, entstanden in den 80er Jahren zwei Dutzend Grenzdenkmäler und  die Heimatmuseen in Laa, Zwingendorf und der Südmährerhof im Museumsdorf Niedersulz, der nächstes Jahr bereits sein 30.Jubiläum feiert.
Seit der Wende vor 21 Jahren haben die Südmährer in 139 Heimatgemeinden insgesamt 240 Kulturdenkmäler renoviert. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit, die ständig fortgesetzt wird. Derzeit z.B. ein Projekt zur Restaurierung des Kreuzweges am Hl. Berg in Nikolsburg, sowie Bemühungen um die Erhaltung des ehemaligen Piaristen-Gymnasiums , das am 20. Juni sein 380. Jubiläum begeht und bereits vor 10 Jahren mit einer Bibliotheks- und Computerspende des BM für Unterricht bedacht wurde.
Das alles sind Initiativen der heimatvertriebenen Südmährer, die in der Öffentlichkeit nicht unbeachtet bleiben sollten, weshalb wir die Medien ersuchen, die genannten Termine zu beachten und darüber in geeigneter Form zu berichten.


23. Juni,

vormittags

F R O N L E I C H N A M   in UNTER-TANNOWITZ

Ortsgemeinschaft Unter Tannowitz




23.Juni,

17 Uhr

Nikolsburg – Einweihung einer Gedenktafel, anlässlich

des 190. Geburtstages von Hieronymus LORM

(Schöpfer der Hand-Tast-Sprache für Taubblinde, Vorläufer

der Blindenschrift) an seinem Geburtshaus –Brünnerstraße Museumsverein Mikulov und Südmährer Stiftung der

Nikolsburger im Südmährerhof Niedersulz


24. Juni,

10 Uhr

Kirche Ober Wisternitz – Pollauer-Berge- Wanderung zur Maidenburg

Ortsgemeinschaft Ober Wisternitz




24.Juni,

18 Uhr

Totengedenkstätte Poysdorf  Südm. Landschaftsrat Geislingen


25. Juni,

10 Uhr

Laa -  Festakt SM. HEIMATMUSEUM  Laa – 25 Jahr Jubiläum

Ortsgemeinschaften Höflein, Erdberg, Groß Tajax, Grafendorf,

Schönau, Klein Grillowitz.


25.Juni,

21 Uhr

Kleinschweinbarth   - Sonnwendfeuer – Arbeitskreis Südmähren


26. Juni,



10 Uhr

12 Uhr


14 Uhr

Kleinschweinbarth - Drasenhofen -  49. Kreuzbergtreffen

der Südmährer mit Sonder-Ehrung von

LH a.D. HR Mag. Siegfried Ludwig

Bürgermeister Empfang in Drasenhofen

Südmährer-Kirtag im Gasthof Schleining, Kleinschweinbarth

Ing. Reiner Elsinger, Geschäftsführer der Südmährer Kulturstiftung Niedersulz, traf vor einer Woche mit Landesrat Mag. Karl Wilfing in Poysdorf zu einem Gespräch zusammen.


Wien, am 15. Juni 2011/GE
Heimat- und Museumsverein Thayaland

1986 – 2011

Wir laden ein

25 JAHRE SÜDMÄHRISCHES HEIMATMUSEUM

Sa, 25. Juni 2011, 9:30 Uhr

vor dem Alten Rathaus

(bei Schlechtwetter Festsaal Gasthaus Koffler)




9:30

Platzkonzert der Stadtkapelle Laa a. d. Thaya

10:00

ökumenische Andacht und Festakt mit:

Hofrat Mag. Siegfried Ludwig, Landeshauptmann a. D.

Franz Longin, Landschaftsbetreuer der Südmährer

Ing. Manfred Fass, Bürgermeister der Stadt Laa

Konrad Pristl

durch das Programm führt Dr. Stephan Barta






„Wein und Brot im Museum“

Eintritt frei!   Spenden Erbeten!

Dazu wurde eine Festschrift zum 25-jährigen Bestehen des Südmährischen Heimatmuseums in Laa an der Thaya herausgegeben, die Freude und Erinnerung bringen soll.


Das Museum ist anlässlich des Jubiläums von Grund auf renoviert und neu gestaltet worden. Diese Arbeit wurde unternommen, um die wertvolle Kultur Südmährens zu bewahren und um auch der nächsten Generation vor Augen zu führen, wie es in Südmähren gewesen ist.
Die reichhaltig gestaltete Festschrift umfasst 96 Seiten und hat mehrere Ziele:
Einerseits soll die Geschichte Südmährens mit seiner wertvollen Kultur aufgezeigt, aber auch die tragischen Umstände der ungerechten Vertreibung beschrieben werden. Jedem der Gründer-Orte des Museums, Höflein, Groß Tajax, Klein Grillowitz, Grafendorf, Schönau und Erdberg, ist ein eigenes Kapitel gewidmet.
Anderseits wird die Geschichte und die zahlreichen Aktivitäten des Museums beschrieben, angefangen von der Renovierung des Alten Rathauses in Laa, über die zahlreichen interessanten Sonderausstellungen und Projekte mit der Jugend, bis hin zur jetzigen Neugestaltung. Diese Adaptierung soll Anliegen sein, die Geschicke der alten Heimat Südmähren aufzuzeigen, für kommende Generationen erlebbar machen. Es ist die Aufgabe der Erlebnis-Generation das Schicksal Südmährens für Nachfahren und Jugend zu beschreiben.
Es wurde viel Zeit und Energie für die Erstellung dieser Festschrift verwendet, daher wird mit einer Entschädigung von € 7,-- für die Mühen gebeten (vielleicht auch Spende für das Porto).

Der Heimat- und Museumsverein Thayaland würde sich freuen, wenn Sie am angekündigten Festakt am Samstag, 25. Juni 2011 teilnehmen können. Vor allem wäre es schön, Sie im Museum begrüßen zu dürfen.


Heimat- und Museumsverein Thayaland

Südmährisches Heimatmuseum Laa, Altes Rathaus A 2136 Laa / Thaya, Stadtplatz 17



www.suedmaehrischesheimatmuseum.at

Obfrau:            Dipl.Päd. Brigitta Appel                         Tel: 0043/676/7536902



Mail: b.appel@aon.at
Wien / Augsburg, am 15. Juni 2011/GE
Dr. Kottek: Zu einer verunglückten Aussage Bernd Posselts in seiner Festrede in Augsburg

Utl.: Es fehlte die ganze Wahrheit zur Genese des Münchener Abkommens
Wenn Bernd Posselt, der Sprecher der SL in Deutschland, jüngst in Augsburg am Sudetendeutschen Tag sozusagen am Höhepunkt seiner Festrede apodiktisch gemeint hat, dass „das ‚Münchener Abkommen’(29.9.1938) seinerzeit das ‚Selbstbestimmungsrecht’ der Sudetendeutschen nicht verwirklicht habe“, so hat Bernd Posselt mit dieser unzulässigen Geschichtsverkürzung - die damit eine unakzeptable  Halbwahrheit darstellt - in seiner überbordenden, die tschechischen Nachbarn quasi rhetorisch umarmen wollenden Empathie leider das Motto des Sudetendeutschen Tages 2011 („Dialog und Wahrheit – Nachbarschaft gestalten“) zu Lasten der Sudetendeutschen ohne böse Absicht unterlaufen.
Obzitierte, ebenso vordergründige wie trügerische Geschichtsverkürzung bzw. Halbwahrheit ist nämlich allzu sehr geeignet, die vom tschechischen Nachbarstaat seit mehr als 65 Jahren als Rechtfertigung für sein Vertreibungsverbrechen verbreitete Lüge zu unterstützen, dass angeblich „die undankbaren Sudetendeutschen als fünfte Kolonne Adolf Hitlers unter Verletzung aller völkerrechtlichen Verträge strafbar-vorsätzlich den Nährboden für das Münchener Abkommen bzw. die Zerschlagung der ČSR bereitet und damit Hochverrat am tschechoslowakischen Staat begangen hätten und dass sie deshalb zu Recht abgeschoben worden seien…“.
Rückblickend hat Bernd Posselt natürlich recht, dass sich das Münchener Abkommen in relativ rascher Folge leider nicht als Verwirklichung des von uns Sudetendeutschen ab Ende des Ersten Weltkrieges ersehnten ethnischen Selbstbestimmungsrechtes sondern als territoriale Ausdehnung der menschenverachtenden Diktatur des sogen. Dritten Reiches entpuppte. (Das ändert aber nichts daran, dass der sogen. „Versailler Friedensvertrag“ dessen teilweise Revision im Bedarfsfalle, wie eben im Falle des Münchener Abkommens, sogar ausdrücklich vorsah!) -- Mindestens ebenso recht haben aber auch alle jene namhaften (auch tschechischen!) Zeithistoriker, die es bei ihrer analytischen Beurteilung des Münchener Abkommens nicht, wie Bernd Posselt, sträflich unterlassen darauf hinzuweisen, dass die seinerzeitige ČSR bzw. daß die damaligen tschechisch-nationalistischen Politiker aller Parteien (mit Ausnahme der internationalistisch orientierten Tschechischen Kommunistischen Partei) infolge ihrer 20 Jahre lang blindwütig zum Nachteil der Sudetendeutschen betriebenen Entgermanisierungs- und Tschechisierungspolitik  ein gerütteltes Maß selbst daran schuld war/en, dass die überwältigende Mehrheit der Sudetendeutschen seinerzeit – zumindest in der Anfangsphase ihrer Befreiung aus dem Tschechischen Joch – das Münchener Abkommen als Verwirklichung ihrer 20-jährigen Selbstbestimmungsträume empfunden haben. Daß dies, retrospektiv gesehen, eine tragische Sinnestäuschung war, kann man uns Sudetendeutschen daher weder aus damaliger noch aus heutiger (besserwissender/geleuterter) Sicht groß zum Vorwurf machen. Hatte doch damals nach der Machtübernahme der Deutschen Nationalsozialisten selbst der später als Staatspräsident ähnlich menschenverachtend agierende ČSR-Außenminister Dr. Edvard Beneš in eigener krasser Verkennung der vom Deutschen Reich drohenden Gefahren für die ČSR die staatspolitische Losung ausgegeben: „Lieber Hitler als Habsburg!“, schloss Dr. Günter Kottek, Wels/Oberösterreich, SLÖ-Bundesobmannstellvertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ).
Wien / München, am 9. Juni 2011/GE

Sudetendeutscher Tag am kommenden Pfingstwochenende

Utl.: Ein interessantes und informatives Programm wird Sie begeistern.
Pfingstsamstag

10.30 Uhr zur Festlichen Eröffnung und Karlspreisverleihung mit anschließenden Informationsveranstaltungen: http://www.sudeten.de/cms/st/?Programm:Programmablauf


Der Besuch des Volkstumsabends um 19.00 Uhr zählt mit zu den Höhepunkten des Sudetendeutschen Tages. Das attraktive Programm mit namhaften Darbietern verspricht musikalische Unterhaltung auf hohem kulturellen Niveau.
Pfingstsonntag

9.00 Uhr zum Gottesdienst sowie zur anschließenden Hauptkundgebung.


Ein Besuch der Treffhallen mit umfangreichen Angeboten und viel Geselligkeit darf nicht fehlen.
Hier können Sie sich auch über den Hallenbelegungsplan informieren: http://www.sudeten.de/cms/st/?Programm:Halleneinteilung_Augsburg

und hier: http://www.sudeten.de/cms/images/ST_11_Orientierungsplan_Halle_7.jpg

und hier: http://www.sudeten.de/cms/images/ST_11_Orientierungsplan_Halle_5.jpg
Wir freuen uns auf Sie und wünschen eine gute Anreise.

Hier geht’s zur Wegbeschreibung: http://www.sudeten.de/cms/st/?Organisation_%2F_Service:Anfahrt_Augsburg

Sondersendungen im Fernsehen:

17.00 Uhr bis 18.00 Uhr Phoenix

22.00 Uhr bis 22.15 Uhr Bayerisches Fernsehen BR
Auf unseren Internetseiten www.sudeten.de und www.sudetendeutscher-tag.de werden wir Sie darüber hinaus über das aktuelle Geschen auf dem Laufenden halten.
Die aktuelle Ausgabe der Sudetendeutschen Zeitung dieser Woche können Sie am Freitag hier lesen: http://www.sudeten.de/cms/?Presse:Pressemeldungen

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Hildegard Schuster, Presse/Öffentlichkeitsarbeit/Heimatpolitik

Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bundesverband, Hochstraße 8, 81669 München schuster@sudeten.de www.sudeten.de

Wien, am 9. Juni 2011/GE
Elsinger: Bemühungen zur Erhaltung des Europäischen Kulturerbes: „Lost in Translation“
Seit der EU-Erweiterung sind intensive Bemühungen im Gange das traditionelle und auch das immaterielle Kulturerbe zu erhalten. Dazu gehört auch die Praxis historischer, geografischer Bezeichnungen, die in ihrer Vielfalt kulturellen Reichtum ausdrücken. Alle Formen sind gleichwertig. Ihr Gebrauch ist der Ausdruck der verfassungsrechtlich verbürgten Entfaltung der Persönlichkeit und ein Element mitteleuropäischer Identität.
Im Verhältnis von Tschechen und Deutschen gehören diese sprachlichen Varianten auch zum kulturellen Erbe, das Tschechen und Deutsche verbindet! Es wird ausdrücklich angeregt Kinder im Schulunterreicht zu lehren, wie ihr Ort und andere geographische Objekte in der anderen Sprache heißen, was eine große kulturelle Bereicherung ergibt.



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